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Menschenrecht auf Frieden anerkennen und umsetzen

In militärischen Auseinandersetzungen sind fast 90 Prozent der Opfer Zivilisten. Die Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast bewaffneter Konflikte. Verstöße gegen die Genfer Konvention als zentraler Teil des humanen Völkerrechts werden fast nie geahndet und nur selten aufgeklärt.

 

Hinzu kommt, dass mit der Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA ein neues atomares Wettrüsten droht. Wir fordern die Bundesregierung auf, eindeutig und klar Stellung zu beziehen und auf atomare Abrüstung zu drängen.

 

Der 1. September wird seit 1946 in Deutschland als Antikriegstag/Weltfriedenstag begangen.

Das Datum nimmt Bezug auf den 1. September 1939, den Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen.

80 Jahre später trägt auch Deutschland durch seine ungleichen Handelsbeziehungen und seine militärischen Interventionen weiter zu Kriegen und Kriegsgefahren weltweit bei. Deutschland verschärft durch sein Agieren die Krisen in vielen Regionen der Welt. Die deutschen Militärausgaben stiegen zwischen 2009 und 2018 um 9 Prozent. Aktuell befindet sich die Bundeswehr in 13 Ländern im Einsatz. Diese Einsätze müssen beendet werden.
Auch die indirekte Unterstützung von kriegerischen Auseinandersetzungen, insbesondere Waffenlieferungen und Rüstungsexporte, ist sofort einzustellen.
Frieden ist unabdingbare Voraussetzung für die Verwirklichung der Menschenrechte und das Zusammenleben überall auf der Welt.

Wir fordern von der Bundesregierung, endlich ein umfassendes Menschenrecht auf Frieden zu unterstützen und sich für dessen Umsetzung zu engagieren.