Karsten Steffen
Geburtsjahr: 1987
Tätigkeit: Studierender
Themengebiete: Bildung, Jugend, Wirtschaft
Wahlbereich: 1 und 2
Für folgende Punkte möchte ich mich besonders engagieren:
1. Gegen weitere Privatisierungen – Für den Erhalt des Kommunalen Eigentums
Privatisierung führt in den meisten Fällen immer zu Preissteigerungen, schlechteren Arbeitsbedingungen und niedrigeren Löhnen für die Beschäftigten. Zudem gehen der Stadt wichtige Einnahmen und Handlungsoptionen verloren, wie beispielsweise das Einführen von Sozialtarifen. Ich stehe konsequent dafür, die öffentliche Daseinsvorsorge weiterhin von starken kommunalen Unternehmen erbringen zu lassen. Da wo es möglich ist, werde ich mich auch dafür einsetzen, wichtige Bereiche der Daseinsvorsorge wieder zu rekommunalisieren, so zum Beispiel bei die Rostocker Stadtentsorgung.
2. Gegen ein Ausbluten der Vereine – für eine bedarfsdeckende Finanzierung
Die Vereine unterschiedlichster Couleur leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Hansestadt. Egal, ob Sobi, das JAZ, die Mehrgenerationenhäuser oder die kleinen Begegnungsstätten wie zum Beispiel das Pablo Neruda in Evershagen – sie alle bilden einen wichtigen Teil unserer Zivilgesellschaft. Gerade deshalb ist es nicht hinnehmbar, dass gerade in diesem Bereich immer weitere Kürzungen vorgenommen werden.
Besonders am Herzen liegen mir neben den Freiwilligen Feuerwehren vor allem die Sportvereine in unserer Stadt. Dabei meine ich nicht nur unseren FC Hansa, sondern auch die vielen kleinen Vereine, die mit großer Hingabe vieler Ehrenamtlicher betreut werden. Sie fördern im großen Maße den Zusammenhalt und die Integration in der Gesellschaft. Daher möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Benutzungsgebührungen für Sportanlagen soniedrig wie möglich gehalten bzw. perspektivisch komplett abgeschafft werden, damit nicht länger die soziale Herkunkt und der Geldbeutel entschieden, ob man sich am kulturellen Leben in der Stadt beteiligen kann.
3. Gegen Rassismus und Fremdenhass - für ein weltoffenes und tolerantes Rostock
Unsere Hansestadt Rostock ist eine bunte Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe und Religion leben. Sie alle stellen eine große Bereicherung für die kulturelle Vielfalt dar. Bei der anstehenden Wahl zur Rostocker Bürgerschaft besteht jedoch die Gefahr, dass die neofaschistische NPD mit ihrer rassistischen Politik in das Rathaus einzieht. Ich will keine Nazis auf der Straße, und erst recht nicht in den Parlamenten. Deshalb trete ich dafür ein, offensiv und gewaltfrei gegen Nazis aufzutreten und sich aktiv mit deren Inhalten auseinander zusetzen, um so ihre menschenverachtende Ideologie zu entlarven.

