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Feierliche Übergabe der Förderurkunde für das Kultur- und Initiativen-Haus „STRAZE“ in Greifswald

Gestern überreichte Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks der Stadt Greifswald in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Kassner und Vertretern der Stadt die Förderurkunde über Bundesmittel in Höhe von 600.000 Euro aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“.

Mit dem Geld soll das ehemalige Gesellschaftshaus „Zum Greif“ aus dem 19. Jahrhundert in der Stralsunder Straße 10 in Greifswald umfassend denkmalschutzgerecht saniert werden.

„Unter Beteiligung vieler ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger der Stadt soll das Gebäude in ein barrierefreies Kultur- und Initiativen-Haus sowie ein gemeinschaftliches Wohnprojekt entwickelt und umgebaut werden. Das Konzept sieht u.a. Musik und Kulturfestivals, ein Café und Werkstätten sowie vielfältige soziale und inklusive Projekte vor. Ich freue mich und bin gespannt über den nun entstehenden Ort der Begegnung, der gemeinnützig und selbstverwaltet organisiert und offen für alle Menschen sein wird“, kommentiert Kerstin Kassner die Entscheidung für das Greifswalder Projekt.

Das gut durchdachte Konzept aus Greifswald hat Kerstin Kassner als Mitglied der Jury sowie die gesamte Jury sehr überzeugt und wird nun finanziell unterstützt. Das Projekt hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, das Haus u.a. zu einem Ort der Begegnung, für politisches Engagement und einem Ort für Bildung und Kultur werden zu lassen. Mit dem Bundesprogramm sollen „Leuchttürme der Baukultur von nationaler Bedeutung und internationaler Ausstrahlung“ unterstützt werden.

Kerstin Kassner, hat als Mitglied der Jury „Nationale Projekte des Städtebaus“, bestehend aus Bundestagsmitgliedern und Experten verschiedener Fachdisziplinen, für das Projekt in Greifswald geworben:

„Nachdem im Jahr 2015 die Altstadt von Stralsund mit Mitteln des Bundesprogramms gefördert wurde, im Jahr 2016 die Welterbestätte Wismar zum Zug gekommen ist, freut es mich, dass in diesem Jahr ein so engagiertes Projekt in Greifswald mit Bundesmitteln angeschoben wird. Ich begrüße die Ankündigung des Bundesbauministeriums, das Programm in den nächsten Jahren mit 75 Millionen Euro jährlich auszustatten und damit auf hohem Niveau weiterzuführen.“