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11. Sitzung des Kreisvorstandes

Der Kreisvorstand der LINKEN Peene-Uecker-Ryck hat sich auf seiner letzten Beratung mit der Vorbereitung der Kommunalwahlen und der Situation der Partei in Wolgast befasst.

Der Kreisvorstand der LINKEN Peene-Uecker-Ryck hat sich auf seiner letzten Beratung mit der Vorbereitung der Kommunalwahlen und der Situation der Partei in Wolgast befasst. Die Landesschiedskommission der Partei entschied im Dezember, das Wolgaster Mitglied Lars Bergemann aus der Partei DIE LINKE auszuschließen. Dies nehmen wir zur Kenntnis. Wir bedauern, dass die zahlreichen Gespräche und Gesprächsangebote in den letzten Monaten zwischen Kreisvorstand, Landesvorstand und dem bisherigen Wolgaster Ortsvorsitzenden Lars Bergemann nicht zu einer Annäherung und Verständigung führten.

Dabei ging es insbesondere um Probleme in der Kommunikation und um die friedenspolitischen Positionen der LINKEN, die für uns unteilbar sind.

Zudem bedauern wir aufrichtig, wenn Genossinnen und Genossen aufgrund dieser Ausschlussentscheidung ihren Austritt aus der Partei erklären. Die in der Öffentlichkeit kursierenden Zahlen korrigieren wir wie folgt: Es sind, mit Stand 11. Januar 2019, 3 Mitglieder nach dem Bekanntwerden des Parteiausschlusses von Bergemann ausgetreten. Ende November gab es einen Austritt nachdem das Ausschlussverfahren eröffnet wurde. Somit haben 4 Mitglieder im Zusammenhang mit dem Ausschluss ihre Mitgliedschaft beendet.

Seit dem Januar 2017 ging die Mitgliedszahl des Kreisverbandes um 33, von 526 auf 493, zurück. Im gleichen Zeitraum sind 35 Personen ausgetreten. Demgegenüber konnten wir  aber 40 Neueintritte verzeichnen. Das ist sehr erfreulich, auch weil viele junge Menschen Mitglied der LINKEN im Kreis geworden sind. (Durchschnittsalter der Neueintritte beträgt 33,8 Jahre/ die Eintritte verteilen sich auf alle Regionen) Der absolute Mitgliederrückgang erklärt sich durch Todesfälle und Bereinigungen der Mitgliedsdaten. Das Durchschnittsalter im Kreisverband senkte sich seit 2017 von 69,3 auf 66,3 Jahre.

Diese Entwicklung stimmt den Kreisverband positiv und zeigt deutlich, dass DIE LINKE für junge Leute nicht nur in den größeren Städten, sondern auch im ländlichen Raum, attraktiv ist. Viele Neumitglieder haben ihren Eintritt damit begründet, sich noch aktiver für soziale Gerechtigkeit, für eine friedliche Welt, gegen Rüstungsexporte, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen zu wollen. Auch das bisher hohe Interesse an Kandidaturen auf den offenen Listen der LINKEN zu den Kommunalwahlen ist erfreulich.