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Verkaufsbemühungen endgültig beenden!

Die Linke plädiert für eine starke Zusammenarbeit zwischen Stadt und WVG

Nach dem seitens der Universitäts- und Hansestadt Greifswald erklärten Rücktritt vom abgeschlossenen Verkaufsvertrag fordert die Fraktion Die Linke, dass nun endgültig alle Verkaufsbemühungen beendet sein müssen. „Wir halten es für politisch absolut richtig, dass die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft nun zu 100% im Besitz der Stadt verbleibt. Wir hoffen, dass sich die Bürgerschaft und die Verwaltung zukünftig um einen anderen Umgang mit der WVG bemühen werden. Die WVG könnte in den nächsten Jahren ein wichtiger strategischer Partner bei der Entwicklung der Stadt sein.“, führt Dr. Gerhard Bartels dazu aus.

Aus Sicht seiner Fraktion soll die Verwaltung prüfen, inwieweit die WVG bei dem Abbau des erheblichen Sanierungsstaus in Schulen, Sporthallen und Kindertagesstätten einen Beitrag leisten kann. Beispielsweise könnten betreffende Gebäude gegen Zahlung des Nominalwertes in den Besitz der WVG übergehen, die die Sanierung vornimmt. Die Stadt hingegen erwirbt dann die sanierten Gebäude durch Mietkauf zurück. „Sicherlich gibt es auch weitere Modelle der Zusammenarbeit zwischen Stadt und WVG, mit denen die Sanierung städtischer Gebäude vorangetrieben werden kann. Uns ist wichtig, dass die Diskussion hierzu angestoßen wird!“, sagt Marion Heinrich, Fraktionsvizechefin der Linken.

Sie erklärt, dass die entstandene Situation durchaus als Chance betrachtet werden kann. Bürgerschaft und Verwaltung hätten sich in den vergangenen zwei Jahren sehr intensiv mit dem Unternehmen auseinandergesetzt. Man weiß um die Leistungsfähigkeit der WVG und sollte sich nun über Parteigrenzen hinweg bemühen, ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, wie Stadt und WVG sich gegenseitig stärken können. „Jetzt sind Mut und Geschick gefragt, sich als Stadt die WVG zu Nutze zu machen, ohne sie zu verkaufen oder durch übertriebene Gewinnabführung über Gebühr zu belasten. Ein gesundes Unternehmen an der Seite der Stadt kann helfen, einige notwendige Investitionen zu tätigen. Und da stehen Schulen und Sporthallen ganz oben auf der Liste.“, fasst Marion Heinrich zusammen.

i.A.d.F.

Marian Kummerow

Fraktionsgeschäftsführer


 

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