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Willkommen auf unserer Internetpräsenz.
Der Kreisverband "Die Linke. PUR" ist für viele noch ein unbekannter Begriff. PUR steht für Peene-Uecker-Ryck, also die drei Gewässer, die in unserer Heimatregion prägend sind. Im Herbst 2007 schlossen sich die ehemaligen Kreisverbände Ostvorpommern und Greifswald sowie des Uecker-Randow-Landkreises zum Kreisverband PUR zusammen. 750 Mitglieder bilden derzeit DIE LINKE ganz im Nordosten Deutschlands. Nutzen Sie die Gelegenheit uns näher kennen zu lernen, Positionen zu erfahren oder auch mit uns Kontakt aufzunehmen.

Erst im dritten Wahlgang ist der Kandidat von Union und FDP, Christian Wulff, zum Bundespräsidenten gewählt worden. Auf ihn entfielen 625 Stimmen, auf den Kandidaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, 494. Luc Jochimsen, die für DIE LINKE im ersten und zweiten Wahlgang jeweils 126 bzw. 123 Stimmen erhielt, trat nicht ein drittes Mal an. Gregor Gysi sieht im Ausgang der ersten beiden Wahlgänge eine schwere Niederlage für die konservativ-liberale Regierung zusammen. DIE LINKE hat mit ihrer Kritik an der Regierung Wirkung gezeigt. Auch das Spiel von SPD und Grünen sei nicht aufgegangen, so Gysi. Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Lukrezia Jochimsen in Neues Deutschland.
Interview von Luc Jochimsen mit dem ND
Das Votum von drei Dutzend Bundesversammelten aus Union und FDP gegen den eigenen Kandidaten im ersten Wahlgang hatte allenfalls vordergründig damit zu tun, dass der eine oder andere Gauck vielleicht tatsächlich für einen besseren Präsidenten hielt. Die aufmüpfigen Stimmzettel waren nicht zu seinen Ehren adressiert, es waren gelbe Karten für Merkel und Westerwelle. Nach allem Zoff in der angeblich so gewollten schwarz-gelben Koalition und nach dem Unions-Desaster bei der NRW-Wahl war dies der Tag der Abrechnung. Nicht der Umfang der Dissidenz, aber ihre Grundtendenz war vorhersehbar. Sie hätte sich auch gezeigt, wenn der Gegenkandidat nicht Gauck geheißen hätte.
Insofern sind die Vorwürfe von SPD und Grünen an die LINKE, an ihr sei ein Sieg über die Koalition gescheitert, recht faul. Wenn es so sehr ihr Anliegen war, eine rot-grün-rote Mehrheit zu erreichen, warum haben sie dann nicht vor Präsentation ihres Kandidaten das Gespräch mit der LINKEN gesucht? Warum haben sie im Alleingang einen Kandidaten erkoren, der manchen Konservativen aus dem Herzen sprach (Ja zum Afghanistan-Krieg, Geringschätzung sozialer Gerechtigkeit, Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze sei »zementiertes Unrecht«), für die LINKE aber nur Verachtung übrig hat?
Am Ende sah es so aus: Wulff wurde nicht dank der LINKEN Bundespräsident, sondern dank eines nur auf den eigenen kleinen Vorteil erpichten Vorgehens von SPD und Grünen.
Welche Erwartungen an die Partei haben Menschen, wenn sie sich einer solchen anschließen?
Um das herauszufinden, hat der Kreisvorstand die Neumitglieder unseres Kreisverbands nach Anklam eingeladen, um in lockerer Atmosphäre die Fragen der Neumitglieder zu beantworten.
Der Kreisvorsitzende Gerd Walther begrüßte unsere neuen Mitstreiter, ehe es in eine Vorstellungsrunde ging, wo jeder die Gelegenheit hatte, zu schildern, was sie oder ihn zu uns geführt hat. Dabei wurden wir von einzigartigen Biografien und Geschichten begeistert, die das eine oder andere Mal zum nachdenken anregten.
Als Vertreter der Landtagsfraktion informierte Peter Ritter, der zuständige Abgeordnete, die anwesenden Neumitglieder über die Arbeit im Parlament und aktuelle Probleme in der Landespolitik. Anschließend beantwortete er viele interessante und kritische Fragen, und es entstand eine lebhafte Diskussion, die eine rege Beteiligung fand.
Nach über 2 Stunden fand auch diese Veranstaltung leider ein Ende. Aber alle Teilnehmer hatten Spaß und haben wichtige Erkenntnisse mit nach Hause genommen.
Wir werden auch in Zukunft wieder ein Treffen organisieren um uns den Herausforderungen zu stellen, welche die Neumitglieder an uns haben.
Anklam. Auf seiner jüngsten Beratung hat sich der Kreisvorstand des Kreisverbandes DIE LINKE.PUR (Peene-Uecker-Ryck) mit der geplanten Kreisgebietsreform der Landes-regierung beschäftigt und seine Position erarbeitet. mehr
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