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Friederike Pautz

Gedanken zum Parteitag und das politische Feld nicht den Grünen überlassen!

Wir müssen die Jugend mehr einbeziehen. Wir sollten auf die Stimmen der Jugend zählen. Die Jugend ist unsere Zukunft. Solche Worte hört man häufig, Taten folgen leider eher weniger. So haben wir das als „die Jugend“ auch beim letzten Kreisparteitag aufgenommen. Es stellen sich junge Leute für Wahlgänge zur Verfügung und seltsamerweise werden fast alle unter 30 nicht rein gewählt. Schon komisch, oder? Man könnte zu dem Schluss gelangen, dass es nicht gewollt war, auch mal neuen Gesichtern eine Chance zu geben, sich im kleinen Maßstab zu beweisen. Wie soll man denn Erfahrungen sammeln und in das politische Geschehen reinschnuppern, wenn man kaum die Chance dazu bekommt?

Das Beste ist dann noch, wenn sich am Ende ein Mann jenseits der 60 hinstellt und sagt, man muss junge, neue Gesichter mit in den politischen Prozess einbeziehen. Mehr Hohn ging an dieser Stelle für mich nicht. Auch dass man sich als Partei während des Wahlkampfs auf die Stimmen älterer Mitbürger:innen stützt, ist nicht wirklich zielführend. Gerade die Themen Ökologie und Klimaschutz sind bei der LINKEN genauso vertreten wie bei den Grünen. Wir haben die gleichen Forderungen und sogar genauere Konzepte, wie das alles bezahlt werden soll; Stichwort Erbschaftssteuer und Vermögensabgabe. Bei den Grünen sieht man das nicht. Ich sage, wir müssen mehr Politik für und mit den Jüngeren machen und mit Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit deren Stimmen holen. Wir dürfen dieses Potenzial der Wählerschaft nicht den Grünen überlassen.

Jedenfalls bin ich als absoluter Neuling im politischen Business mit gemischten Gefühlen aus diesem Parteitag herausgegangen. Die Stimmung unter meinen jüngeren Genoss:innen war da ähnlich. Also lasst uns die Sache doch gemeinsam angehen. Wir können von den alteingesessenen Genoss:innen lernen und ihr von uns. Nur mit einem Miteinander können wir auch noch in 10 bis 20 Jahren erfolgreich die Politik gestalten.