Zurück zur Startseite

DIE LINKE

Zur Teilnahme führender Mitglieder des Parteivorstandes der LINKEN an der Blockupy-Demonstration in Frankfurt erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst:
Zu der soeben erfolgten Bestätigung der Blockupy-Demonstration für den morgigen Samstag, erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der LINKEN:
Zur Ankündigung von General Motors, das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim 2015 schließen zu wollen, erklärt das Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE, Michael Schlecht:

Willkommen im Kreisverband DIE LINKE.Peene-Uecker-Ryck


1. Mai in Greifswald

Niedriglöhne, Schuldenkrise, Arbeitslosigkeit, Abwanderung, rechter Nationalismus und Rassismus, Sterben von Kultur und Bildung…

Die Probleme in diesem Land sind riesengroß, die der Beschäftigten und der Arbeitslosen. Aber sie betreffen uns alle. Deshalb ist der 1.Mai auch in Greifswald nicht denkbar, ohne diese Probleme beim Namen zu nennen und Veränderungen zu fordern. Es darf nicht sein, dass sich Greifswald von der Tradition verabschiedet, an diesem Feiertag Beschäftigten und Arbeitslosen ein Forum zu bieten, für ihre Interessen einzutreten.

DIE LINKE unterbreitet deshalb das Angebot, wie in den Vorjahren an den Ryckterassen zusammenzukommen. Alle diejenigen, die Veränderungen in der Gesellschaft im Interesse der einfachen Leute wollen – kommt und äußert euch dazu.

Der DGB, der jahrelang gemeinsam mit uns und anderen Bündnispartner die Maikundgebung veranstaltet hat, ruft in diesem Jahr nach Stralsund.  Auch in Stralsund ist es wichtig, die Forderungen nach guten Löhnen, guter Arbeit und guter Rente zu erheben. Ebenso unterstützen wir den Aufruf, sich in Neubrandenburg den Nazis entgegenzustellen. Vor allem viele junge Leute werden nach Neubrandenburg fahren. DIE LINKE finanziert dafür einen Bus.

Aber Greifswald darf kein weißer Fleck auf der Landkarte des Protests gegen Sozialabbau, Niedriglohn, Kultur- und Bildungsnotstand, gegen Rassismus und Rechtsextremismus  am 1.Mai sein.

Deshalb kommt um 11.00 Uhr zu den Ryckterassen, greift zum Mikrofon und äußert euch! DIE LINKE wird es tun!

 

Mitglied des Landtages

Kreisvorsitzende DIE LINKE.PUR




Bürgerbegehren respektieren und umsetzen!

In seiner letzten Beratung, am 12. April in Anklam, befasste sich der Kreisvorstand der LINKEN mit der neu entfachten Diskussion zur Sozialagentur.

Entgegen dem Beschluss des Kreistags, der eine Betreuung der Langzeitarbeitslosen durch die Gemeinsame Einrichtung aus Bundesagentur und Kommune vorsieht, haben sich mehrere Bürgermeister, aus dem Gebiet Ostvorpommern, für die Sozialagentur stark gemacht. Mit einem Bürgerbegehren wollen sie den Kreistag zwingen, sich mit dem Thema erneut zu befassen und einen Bürgerentscheid zu dieser Frage im Landkreis durchsetzen. Die notwendigen 4000 Unterschriften für das Begehren sind innerhalb kürzester Zeit zusammengekommen. Jetzt muss der Kreistag die Frage erneut behandeln. Seitens der anderen Parteien wurde Kritik geäußert, dass das Begehren unzulässig sei, da die Verwaltung des Landkreises einen Anteil daran habe.

Dazu meint die Kreisvorsitzende Dr. Mignon Schwenke:

Das Bürgerbegehren und die Forderung nach einem Bürgerentscheid sind legitim. Aus der Tatsache, dass Herr Wank als Personalrat in der Kreisverwaltung arbeitet darf ebenso wenig Befangenheit bzw. Unzulässigkeit angenommen werden, wie im Falle der Mitentscheidung von Bürgermeistern im Kreistag zur Frage Option oder Gemeinsame Einrichtung. Die Initiatoren sind Bürgermeister, haben innerhalb von kurzer Zeit, die notwendige Zahl von Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt und natürlich auch in ihren Gemeinden und darüber hinaus für ihr Anliegen geworben. Diese wichtigen direktdemokratischen Elemente dürfen nicht vom Tisch gewischt werden, weil einigen Akteuren die darin enthaltenen Forderungen nicht passen.

Der Kreistag ist jetzt in der Pflicht, über die Zulässigkeit des Bürgerentscheides zu befinden. Aus Sicht des Kreisvorstandes der LINKEN kann es keine andere Entscheidung geben, als den geforderten Bürgerentscheid umzusetzen, unabhängig davon, ob man für oder gegen die Optionskommune ist.“



Kreistparteitag

Pasewalk, 31.03.2012

Die Delegierten des Kreisverbandes DIE LINKE. PUR haben sich am 31.03.in Pasewalk getroffen, um folgende Aufgaben zu erfüllen:

  1. Diskussion über die Aufgaben im Jahr 2012

  2. Wahl der Delegierten des Kreisverbandes zum Bundesparteitag im Juni in Göttingen

  3. Beschluss über den Finanzplan

  4. Beschluss anlässlich des 100. Geburtstages von Wernher von Braun

  5. Solidaritätserklärung mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und der Metallbranche sowie den von Arbeitslosigkeit betroffenen Schlecker-Mitarbeiterinnen

Der Kreisverband wird sich in diesem Jahr in Konferenzen, Workshops und bei Aktionen auf der Straße u.a. mit dem Leben im ländlichen Raum und der sozialen Situation im Territorium des Kreisverbandes befassen. Dazu gehört, Konzepte zur Erhaltung von Angeboten zur Daseinsvorsorge und zur Ausweitung von Möglichkeiten regionaler Wertschöpfung in allen Regionen des Kreises zu erarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ein für die LINKE immer währendes Thema ist und bleibt die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. „Deshalb wollen wir einerseits die Zusammenarbeit mit dem Regionalzentrum für demokratische Kultur ausbauen, und andererseits überall - im Kreistag und anderen Vertretungen ebenso wie auf den Straßen - Nazis entgegentreten“, sagte die Kreisvorsitzende Mignon Schwenke

Wir führen die Volksinitiative zur Einführung eines Mindestlohnes von 10 Euro fort - bisher haben die Mitglieder des Kreisverbandes ca. 2.500 Unterschriften gesammelt. Der 1.Mai wird wieder in allen Regionen begangen, überall mit Bündnispartnern wie den Gewerkschaften.

Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag Vorpommern-Greifswald, Marlies Peeger, hat darüber berichtet, wie die Arbeit im Kreistag angelaufen ist und mit welchen Problemen die Kreistagsmitglieder zu kämpfen haben.

„Alle Befürchtungen haben sich bestätigt: die Arbeit ist durch ein ehrenamtliches Gremium in diesem Territorium kaum zu bewältigen. Aus zwei armen Kreisen wird nicht ein reicher. Die Schuldenlast bedroht alle so genannten freiwilligen Aufgaben. Wir wollen unser Bestes tun, um das Schlimmste zu verhindern und unsere Landrätin zu unterstützen.“, sagte sie.

Zum Bundesparteitag werden zwei Frauen und zwei Männer aus unserem Kreisverband fahren: Nicole Ober-Blöhbaum (Jura-Studentin) und Elke Quandt (Gleichstellungsbeauftragte in Wolgast), David Frank (Schüler) und Gido Lukas (Philosophie-Student). „Ich bin froh, dass der Kreisparteitag sehr junge Mitglieder zu Delegierten gewählt hat. Sie repräsentieren die Zukunft unserer Partei und müssen über kurz oder lang die Verantwortung in der Partei übernehmen“, sagte die Kreisvorsitzende Mignon Schwenke.

Sowohl die Resolution „Keine Verherrlichung von Wernher von Braun“ als auch die Solidaritätsbekundung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, in der Metallbranche und für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Schlecker-MitarbeiterInnen wurden einstimmig beschlossen.



„Wir sind es wert!“

Resolution des Kreisparteitages der Partei DIE LINKE. PUR am 31.03.2012

Unter dieser Losung gingen die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst auf die Straße. Sie forderten einen höheren Lohn von 6,5 Prozent, mindestens aber 200,00 Euro mehr im Monat. Und sie wollten die unbefristete Übernahme der Auszubildenden.

In den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie erhebt die IG Metall Küste ähnliche Forderungen: 6,5 Prozent mehr Lohn, Unbefristete Übernahme der Auszubildenden und Mitspracherechte der Betriebsräte beim Einsatz von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern.

 

Die LINKE.PUR unterstützt diese Forderungen vorbehaltlos!

Die Unternehmen erzielen hohe Gewinne, nicht zuletzt deshalb, weil die Beschäftigten in den vergangenen Jahren mit sehr zurückhaltenden Lohnforderungen, teilweise sogar durch Lohnabstriche zur Stabilisierung beigetragen haben. Jetzt fordern sie einen Anteil an der positiven Entwicklung. Das ist mehr als gerechtfertigt!

Auch die leeren Kassen der öffentlichen Hand sind nicht Schuld der Beschäftigten. Sie sind das Ergebnis einer neoliberalen Politik, die im Interesse der Banken, Hedgefonds und der Vermögenden handelt!

Für die 11.000 Frauen des Schleckerkonzerns war nicht einmal eine Bürgschaft mit nur geringem Risiko für eine Auffanggesellschaft zu erreichen.

Wut darüber reicht nicht! Widerstand ist nötig!

Deshalb solidarisieren wir uns mit den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und der Metallbranche und mit den von Arbeitslosigkeit bedrohten bzw. betroffenen Frauen bei Schlecker!


Keine Verherrlichung von Wernher von Braun

Resolution des Kreisparteitages DIE LINKE. PUR am 31.03.2012

Am 23.März 2012 hat sich der Geburtstag von Wernher von Braun zum 100. Male gejährt. Dieser Anlass wird von bestimmten Kräften genutzt, um die Person und seine Rolle beim Erreichen des Weltraumes zu idealisieren. Dabei wird völlig ausgeblendet, dass Wernher von Braun eingebunden war in die Kriegsmaschinerie des deutschen Naziregimes. Er war Mitglied der NSDAP und der SS und hat in Peenemünde die Entwicklung von Terrorwaffen für Hitlers Krieg betrieben. Nicht zuletzt ist er mitverantwortlich für den Tod tausender Häftlinge, die zur Arbeit in der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde gezwungen wurden. Die LINKE.PUR unterstützt die Peenemünder Erklärung des Polnisch-Deutschen Kulturforums Usedom – Swinemünde/Wollin. Zahlreiche Parteimitglieder gehören bereits zu den Unterzeichnern. Die LINKE.PUR betont, dass es nicht egal ist, mit welchen Zielen und in welchem Auftrag Wissenschaft betrieben wird. WissenschaftlerInnen tragen Verantwortung für ihr Tun! Deshalb unterstützen wir die Forderung der Polnisch-Deutschen Kulturforums nach seriöser wissenschaftlicher Aufarbeitung der Geschichte von Peenemünde, einschließlich der Person Wernher von Brauns.



Beschäftigte bei Schlecker nicht im Regen stehen lassen

Die bei Schlecker beschäftigten Frauen hatten sich über die Solidaritätsbekundungen von Mitgliedern unserer Partei am 8. März sehr gefreut. Auch die roten Rosen waren sehr willkommen. Aber trotzdem war die bedrückte Stimmung bei den Frauen davon nicht weniger bedrückend. Sie wussten an dem Tag noch nicht, wie es weitergehen soll. Inzwischen ist das anders. In Greifswald sollen z.B. drei Filialen geschlossen werden. Was aus den Beschäftigten wird, ist noch nicht klar. Die von Entlassung bedrohten Beschäftigten bei Schlecker brauchen jetzt Unterstützung von Bund und Land. Nachdem Insolvenzverwalter und ver.di am Wochenende ihre Beratungen abgeschlossen haben, muss es nun darum gehen, die geplanten Transfergesellschaften tatsächlich auf den Weg zu bringen, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Die Perspektiven für die überwiegend weiblichen Beschäftigten sind denkbar schlecht, auf eine freie Stelle als Verkäuferin kamen im Februar 2012 bis zu 29 Bewerberinnen. Die LINKE erwartet von der Landesregierung, dass sie alle Bemühungen unterstützt, die geeignet sind, das erforderliche KfW-Darlehen auszureichen.

Mignon Schwenke

Kreisvorsitzende



Spendenübergabe Dr. Mignon Schwenke an den DFB Strasburg während der Frauentagsfeier am 10.03. in der Max-Schmeling-Halle

Kreisvorsitzende Dr. Mignon Schwenke und stellv. Kreisvorsitzende Irina Rimkus mit Vertretern des Frauenbundes Strasburg



8. März - Frauentag

Heute ist der Internationale Frauentag. Im Namen des Kreisvorstandes DIE LINKE. PUR möchte ich allen Frauen und Mädchen unsere solidarischen Grüße übermitteln. Es ist wichtiger denn je, daran zu erinnern, dass überall auf der Welt, auch im reichen Deutschland, Frauen und Mädchen immer noch diskriminiert werden und nicht gleiche Rechte wie Männer genießen. In diesen Tagen gebührt unsere besondere Solidarität den Angestellten bei Schlecker. Auch da sind es in großer Mehrheit Frauen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Stellen Sie sich vor, bei Audi oder VW oder in anderen so genannten Männerbranchen würden 12.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Die Politiker aller Parteien würden Schlange stehen und sich mit Vorschlägen überbieten, ein solches Desaster zu verhindern. Bei Schlecker ist das anders. Wir werden heute in die Filialen gehen, den Frauen unsere Solidarität bekunden. Wir wollen allen Frauen und Mädchen Mut machen und sie daran erinnern, dass der 8. März ein Kampftag ist. Viele Frauen werden heute Blumen bekommen, von ihren Männern, ihren Chefs, am Eingang zu den Supermärkten. Freuen Sie sich darüber, Sie haben es verdient. Aber Blumen am Frauentag sind nicht genug.

Wir wollen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Wir wollen in die Chefetagen der Unternehmen und Institutionen. Wir wollen für unsere Kinder sorgen und an unserer beruflichen Entwicklung arbeiten. Wir wollen auch im Alter ein würdevolles Leben führen können. Und das alles gemeinsam mit den Männern!

Mignon Schwenke

Kreisvorsitzende



Linke fordern: Mindestens zehn Euro Lohn je Stunde

Die Menschen der Uecker-Randow-Region verdienen bundesweit am wenigsten. Die Linken fordern zehn Euro je Stunde als Mindestlohn.

Pasewalk.Die Linken haben es durchgerechnet: Ein Arbeitnehmer muss 9,47 Euro verdienen, um später als Rentner ohne staatliche Zuschüsse auszukommen. Call-Center zahlen diese Summe eher nicht, werden jedoch durch Steuergelder stark subventioniert. Vor diesem Hintergrund wählte der Kreisverband Peene-Uecker-Ryck der Linken gestern den Sykes-Standort Pasewalk, um vor den Toren dieses Call-Centers einen Mindestlohn von zehn Euro die Stunde einzufordern. Sykes zahlt derzeit 7,15 Euro Grundlohn die Stunde und einen Boni, wenn die Mitarbeiter entsprechende Leistungsvorgaben erfüllen. „Das reicht nicht!“, sagt Irina Rimkus, stellvertretende Kreisvorsitzende der Linken. „Uns liegen Berechnungen vor, dass Arbeitnehmer mindestens 9,47 Euro bekommen müssen, um auch eine Rente zu erhalten, die ausreicht. Mit dieser Aktion wollen wir zusätzlich für unsere Volksinitiative werben. Wir wollen die Landesregierung dazu bewegen, dass sie im Bundesrat die Initiative für einen bundesweiten Mindestlohn von zehn Euro ergreift.“ Der Weg dahin ist allerdings schwer: Die Landesregierung plädiert derzeit für 8,50 Euro Mindestlohn die Stunde, wenn Land oder Kommunen öffentliche Aufträge vergeben. „Wer allerdings diesen Stundensatz erhält und in einer Bedarfsgemeinschaft mit Kindern lebt, kann seinen zusätzlichen ALG-II-Bezug ebenfalls nicht beenden“, erläutert Irina Rimkus. „In M-V sind 15000Bürger trotz Vollzeit-Arbeit auf ALGII angewiesen.“ Wer die Volksinitiative per Unterschrift unterstützen möchte: Die Listen liegen bei der Linken in Pasewalk, Am Markt 8, und in Ueckermünde in der Goethestraße 6 aus.



A U F R U F zur Unterstützung der Volksinitiative für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde am Montag, d. 05. März um 15.00Uhr vor der Firma –Sykes- in Pasewalk, An den Stadtwerken

Zu Beginn des Jahres initiierte DIE LINKE. die Volksinitiative für einen Mindestlohn von 10 Euro in M-V. Seither wurden etwa 8000 Unterschriften im Land gesammelt.

Die Hürde von 15000 Unterschriften muss genommen werden, um gegenüber dem Schweriner Landtag die Umsetzung der Volksinitiative einzufordern.

Wir wollen, dass die Landesregierung im Bundesrat eine Initiative für einen flächendeckenden Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde einleitet, denn nur bei einem solchen Mindestlohn hätten viele Menschen eine echte Chance auf ein Leben ohne Hartz IV und auf eine Rente ohne staatliche Unterstützung.

Die Situation im Land und besonders in unserer Region ist ein politisches Desaster. Armut in einem reichen Land – Das ist beschämend für die Politik!

Ignoranz und Hochmut verhindern die Wende in diesem Prozess.

Nur durch den öffentlichen Druck können Veränderungen herbeigeführt werden. Nur durch Beteiligung, starker öffentlicher Präsenz und Geschlossenheit fassen Selbstvertrauen und Mut wieder Fuß, gerade bei den betroffenen Menschen.

Jeder und Jede kann dafür etwas tun.

Die LINKE.Kreisverband Peene-Uecker-Ryck lädt Sie ein, an der kleinen, aber hoffentlich wirksamen öffentlichen Veranstaltung zur Unterstützung der Volksinitiative –Für einen Mindestlohn von 10 Euro- teilzunehmen.

Wir wollen mit dieser Aktion nicht anonym bleiben, sondern richten unseren Protest direkt an ein Unternehmen, welches Löhne weit unterhalb unseres geforderten Mindestlohns zahlt.  Das Unternehmen steht beispielgebend für viele andere Unternehmen in unserer Region.

Unser Protest richtet sich jedoch zuallererst an die Politik von Bund und Land. Besonders seit der Einführung von Hartz IV werden Niedriglöhne zielgerichtet befördert bzw. Arbeit nicht nachhaltig unterstützt.

Der Erfolg der Volksinitiative hängt ab von der Anzahl der erreichten Unterschriften in M-V und von der politischen Mehrheitsentscheidung im Landtag und im Bundesrat.

Wir werden in absehbarer Zeit erfahren, welchen Verlauf die Volksinitiative nimmt und wie sich in einem ersten Schritt die Landespolitiker im Landtag M-V zur öffentlichen Willensbekundung der Bürgerinnen und Bürger verhalten werden.   

Unsere Veranstaltung findet statt vor der Firma –Sykes- in Pasewalk, An den Stadtwerken (Gehweg vor dem Parkplatz) am kommenden Montag, d. 05. März um 15.00 Uhr. Dauer der Veranstaltung: Bis ca. 15.45/16.00Uhr.

Sie haben die Gelegenheit, die Volksinitiative, wenn Sie diese unterstützen möchten, auch vor Ort zu unterzeichnen. 

Wir freuen  uns über Ihre Teilnahme.

Ihre Irina Rimkus, stellv. Kreisvorsitzende


Unsere Mannschaft: Manu, Rosi, Dietrich und Irina

Infostand für die Volksinitiative zum Mindestlohn in der Ueckermünder Oststadt

Zur Unterstützung der Volksinitiative: „Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde“ konnten in Ueckermünde-Ost viele Unterschriften gesammelt werden.

Viel Zuspruch hat das Anliegen bei den Bürgerinnen und Bürgern gefunden. Jemand sagte: “Macht weiter so“. Das gibt uns Kraft.   

CDU und SPD haben mit Hartz IV den Niedriglohn befördert. Unhaltbar ist die Situation für die Beschäftigten besonders in unserer Region.    

Es ist höchste Zeit, dass sich etwas ändert. Dazu bedarf es 15000 Unterschriften in M-V und dem politischen Willen der Fraktionen im Land- und im Bundestag.

Die Unterschriftenlisten liegen in unseren Büros in Greifswald, Ueckermünde, Pasewalk, Wolgast und Anklam aus.

 


Zu Gast bei der Gewerkschaft (IG-BAU) in Pasewalk

Pasewalk 25.02. 2012

Vertreter der IG-BAU mit Mignon Schwenke
Mignon Schwenke und Irina Rimkus ganz links
Auszeichnung mehrerer Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft bis zu 40 Jahren
Diskussionsrunde in der Volkssolidarität
Mignon Schwenke, Marlies Heinze (Ortsgruppenvorsitzende) und Irina Rimkus

Am 25.02. waren die Kreisvorsitzende Dr. Mignon Schwenke und die stellvertretende Kreisvorsitzende Irina Rimkus eingeladen zur Mitgliederversammlung der Pasewalker Ortsgruppe der IG-BAU.  

Eine hitzige Debatte wurde geführt, besonders um Mindestlohn und Hartz IV. Die Ortsvorsitzende Marlies Heinze schilderte am Beispiel der Gebäudereiniger die Situation vieler Beschäftigter unserer Region. Sie sagte, es sei ein Hohn, dass 22 Jahre nach der Wende immer noch Lohnunterschiede zwischen Ost und West an der Tagesordnung sind. Nach Festlegung des Mindestlohns in dieser Branche reduzierten Gebäudereiniger-Firmen die  Stunden für ihre Beschäftigten oder Auftraggeber stellten Reinigungspersonal mit einer viel geringeren Entlohnung direkt ein. Wie können in nur 4 Stunden Arbeitszeit 66 Zimmer, 2 Korridore und 2 Flure gereinigt werden, fragt sie. Bei einer Direkteinstellung erhalten die Arbeitnehmer in einer Firma in Ueckermünde lediglich 6 Euro, statt der üblichen 7,33 Euro pro Stunde.

Die Gewerkschaft unterstützt mit großer Mehrheit unsere aktuelle Volksinitiative für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde.

Wenn 15000 Unterschriften in M-V vorliegen, muss die Politik auf Druck der Bevölkerung handeln.

Unser Angebot an die IG-BAU zur Zusammenarbeit bei öffentlichkeitswirksamen Aktionen wurde angenommen. Nur so sei der Wille einer Mehrheit spürbar. Nicht zuletzt wollen wir den Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind, auch Mut machen. 


Politischer Aschermittwoch in Demmin – Für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde

Demmin, 22.02.2012

Alljährlich zum Politischen Aschermittwoch ruft DIE LINKE M-V zu einem Protestmarsch in Demmin auf gegen die Sozial- und Sparpolitik des Bundes.

Vom Hanseufer geht es traditionsgemäß durch die Stadt bis zum Hotel „Trebeltal“. Unmittelbar an der Hauptstraße vor dem Hotel bringen wir unsere Forderungen auf Transparenten und Plakaten zum Ausdruck.

In dem Hotel feiert die CDU zur gleichen Zeit jährlich ihren Aschermittwoch, nur hat dieser weniger mit der Realität zu tun und geht an den Sorgen und Nöten der Menschen im Land vorbei.

In diesem Jahr stand der Politische Aschermittwoch für uns unter dem Motto: Unterstützung der Volksinitiative – Für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde. Dafür benötigen wir 15000 Unterschriften in M-V.



Neuer Ortsvorstand in Torgelow

Torgelow, 17.02.2012

Auf der Mitgliederversammlung in der Torgelower Gaststätte „Vulcan“
Marlies Peeger informiert über ihre Vorstellungen für die Arbeit des neuen Ortsvorstandes und berichtet als Fraktionsvorsitzende über die Arbeit im Kreistag
Irina Rimkus, Jörg Köppen und Marlies Peeger
Jürgen Trölsch und Marlies Peeger

Auf der Gesamtmitgliederversammlung in Torgelow am 17.10.12 in der Gaststätte „Vulcan“ wurde ein neuer Ortsvorstand gewählt.

Herzlichen Glückwunsch an alle, besonders an die frisch gewählte Vorsitzende Marlies Peeger.

Gäste der Veranstaltung waren die stellvertretende Kreisvorsitzende Irina Rimkus und der Stützpunktleiter des kommunalpolitischen Forums Jörg Köppen.  

Im Auftrag des Kreisvorstandes überreichte Irina Rimkus Blumen an die alten und neuen Mitglieder des Ortsvorstandes.

Besonderen Dank erhielt auch Jürgen Trölsch, der all die Jahre im politischen Raum viel bewegt und verlässlich gearbeitet hat.

Dank auch an Gerhard Konstantin, der lange Zeit den stellvertretenden Kreisvorsitz vertrat; an Rudi Loewel, der trotz seiner nicht mehr ganz jungen Jahre immer aktiv dabei ist, an Ursula Falk, die in mehreren ehrenamtlichen Funktionen unermüdlich für die Sache streitet und an viele andere Genossinnen und Genossen auch.

 

Mitglieder

Marlies Peeger – Vorsitzende

Hannelore Passow – Stellvertreterin (Schatzmeisterin)

Dan Schünemann – Stellvertreter

Ursula Falk

Gerhard Konstantin

Rudi Loewel

Walter Müller

Gudrun Strauch

Jürgen Trölsch

Günter Rutz

 


10€ Mindestlohn für Mecklenburg-Vorpommern

Am Montag, den 20. Februar führten wir, Jeannine Rösler (MdL), Lars Bergemann (Mitglied des Kreistages), Daniel Staufenbiel (Geschäftsführer der Linksfraktion) und Hartmut Kühn (Mitglied der Linkspartei Ortsverband Anklam) eine Unterschriftenaktion für die Volksinitiative "10€ Mindestlohn für Mecklenburg-Vorpommern" durch. Innerhalb von zwei Stunden gelang es uns, ca. 90 Unterschriften zu sammeln, zunächst auf dem Pferdemarkt und dann direkt vor dem Lilienthal-Center jeweils eine Stunde von 10-12 Uhr.



Gelungener Start

Am Donnerstag, dem 5. Januar 2012, wurde die Volksinitiative "Für einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde" gestartet. 

Mit dieser Volksinitiative wird der Landtag Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert, sich gegenüber der Landesregierung dafür einzusetzen, dass Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat unverzüglich eine Initiative mit dem Ziel einleitet, einen bundesweit einheitlichen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde einzuführen. Außerdem soll der Landtag unverzüglich die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass bei der Vergabe öffentlicher Aufträge durch das Land die Einhaltung von Tarifverträgen gewahrt, mindestens aber ein Arbeitsentgelt in Höhe von 10 Euro pro Stunde gezahlt wird. 

Entsprechend der Landesverfassung von Mecklenburg-Vorpommern benötigt eine Volksinitiative 15.000 Unterschriften von wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohnern, damit sich der Landtag mit dieser Initiative befasst.

Die Initiatoren hoffen auf IHRE MITHILFE.

Opfer des Nationalsozialismus ehren!


Seit 1996 begeht die Bundesrepublik den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. An diesem Tag vor siebenundsechzig Jahren befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz.

Auch in diesem Jahr gab es viele Gedenkveranstaltungen. Wir Deutschen haben allen Anlass, dieses Datum nicht zu vergessen, werden doch die alten und neuen Nazis immer dreister. Das hat ihre Flugblattaktion vor der Gedenkveranstaltung im Pommerschen Landesmuseum gezeigt.

In seltener Einigkeit haben sich bisher in Greifswald alle demokratischen Kräfte dem brauchen Sumpf und dessen geistigen Brandstiftern entgegengestellt. Das muss auch so bleiben. Gelegenheit, diese Einigkeit wieder zu zeigen haben wir am 12. Februar.

Ich werde dem Aufruf des Arbeitskreises „Kirche und Judentum“ folgen und aus Anlass der Deportation von jüdischen Familien aus Greifswald in die Vernichtungslager im Februar 1940 vor deren Wohnhäusern Blumen niederlegen.

Ich hoffe, dass viele Greifswalderinnen und Greifswalder daran teilnehmen.


Dr. Mignon Schwenke
Kreisvorsitzende



Neueste Meldungen aus dem Kreis
7. Dezember 2011

Demokratie ist nicht nur ein Wort

Ueckermünde/Pasewalk. „Nicht die Aktion gegen Rechts ist zu verurteilen“, sagt Irina Rimkus, stellvertretende Kreisvorsitzende der Linkspartei und Vorsitzende des Vereins gegen Rechtsextremismus Tacheles UER e.V. und bezieht sich... mehr

 
7. Dezember 2011

Ziviler Ungehorsam ist notwendig!

Anlässlich der Kreistagssitzung am 5.12. in der Stadthalle in Greifswald haben überwiegend junge Leute der Stadt gegen das Auftreten der NPD im neuen Kreisparlament demonstriert. mehr

 
8. Oktober 2011 Pressemeldungen

Atomkraft - nein danke! auch nicht in Polen!

Es ist gut, dass jetzt die Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns die Möglichkeit haben zu den Plänen Polens, neue AKW zu errichten, Stellung zu nehmen. Ich hoffe sehr, dass viele Menschen davon Gebrauch machen.  mehr

 
Neueste Meldungen aus dem Land
16. Mai 2012 Pressemeldungen, Torsten Koplin

Kultur kostet Geld – eine Gesellschaft ohne Kultur kostet viel mehr Geld

Nach Angaben des kulturpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Torsten Koplin, hat die heutige öffentliche Anhörung zur Volksinitiative zum Erhalt der Theater und Orchester im Kulturausschuss eindrucksvoll bestätigt, dass die... mehr

 
16. Mai 2012 Pressemeldungen, Jacqueline Bernhardt

Schneller bessere Bedingungen in den Kitas des Landes schaffen

Nach Ansicht der kinder-, jugend- und familienpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, werden die dringend erforderlichen Verbesserungen in den Kitas mit dem Entwurf der Landesregierung zum Doppelhaushalt... mehr

 
16. Mai 2012 Pressemeldungen, Henning Foerster

Aktive Arbeitsmarktpolitik fristet weiterhin ein Schattendasein

Die Linksfraktion hat heute im Sozialausschuss vier Anträge zur Nachjustierung der aktuellen Arbeitsmarktpolitik eingebracht. „Dabei haben wir auch die Argumente berücksichtigt, die in der Anhörung vor einer Woche zum Thema... mehr

 

Zeige Ergebnisse 1 bis 3 von 2180